Wie macht man eigentlich ein Lichtgraffiti? - Wir haben Tipps für tolle Aufnahmen

Dass das Sprühen von Graffitis im öffentlichen Raum in der Regel gesetzlich verboten ist, ist uns allen bekannt. Die Farbe wieder weg zu bekommen ist meist schwer – oftmals muss sie überstrichen werden und das Ergebnis lässt optisch stark zu wünschen übrig. Damit ist weder dem „Künstler“, noch dem Wand-Besitzer gedient.
Bereits in den 1930er Jahren wurde eine coole, kreative Erneuerung der Graffiti-Tradition von dem Fotografen Man Ray entdeckt. Vielleicht kennst Du bereits diese Autobahn-Fotos mit den Lichtstreifen der Autoscheinwerfer. Dies ist allerdings nur eine der unzähligen Möglichkeiten, die sich für eint Licht-Graffiti ergeben. So kannst Du innerhalb kürzester Zeit, Flecken frei und mit völliger kreativer Freiheit Dein neues Kunstwerk oder Profilbild erstellen.
Bereits mit minimalem Aufwand kannst auch Du wie bereits Pablo Picasso zu seiner Ziet Dein eigenes Licht-Graffiti erstellen. Alles, was du dafür benötigst ist eine handliche Lampe und eine Kamera mit manueller Belichtungseinstellung. Damit ist die Graffiti-Methode nicht nur Flecken frei, sondern auch unvergleichlich günstiger.
Doch wie genau funktioniert das eigentlich mit dem Licht-Graffiti?
Das Prinzip ist schnell erklärt: Du nimmst deine Lampe (zum Beispiel Deine Handytaschenlampe) zur Hand. Nun „malst“ Du mit deiner Lampe Muster in die Luft – fühle dich dabei komplett frei. Ob zwei-dimensional vor Dir, drei-dimensional um Dich herum, ob als Schrift, Symbol oder abstrakt – Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist lediglich die verlängerte Belichtungszeit. Für den Anfang ist eine Belichtungszeit von 5 Sekunden vollkommen ausreichend. Sobald Du dann für ein „richtiges“ Licht-Graffiti Foto bereit bist, solltest Du die Belichtungszeit jedoch auf 10-20 Sekunden erhöhen. Grundsätzlich gilt, je länger die Belichtungszeit, desto mehr Lichtformen beziehungsweise Bewegungen kannst Du aufnehmen. Natürlich kannst Du dabei auch diverse Lichtquellen und -farben miteinander kombinieren. Damit ein flüssiger Bewegungsablauf für Dein Bild gewehrleistet ist, kannst Du die geplanten Formen zunächst als Trockenübung durchführen.
Um eine sehr konkrete Vorstellung von Dir umsetzten zu können benötigst Du vielleicht ein bisschen Übung, aber keine Sorge – das Experimentieren mit diversen Lichtquellen wie zum Beispiel Bildschirme, Leuchtarmbänder, Feuerzeuge oder Scheinwerfer vor verschiedenen Hintergründen und Bewegungsformen machen einen riesigen Spaß!
Dir hat dieser Beitrag gefallen und Du möchtest mehr über Lichtotografie erfahren? Dann gelangst du Hier direkt zu unserem Blogartikel über 4 nützliche Tipps für das Fotografieren im Sonnenlicht.
Wenn Du auf der Suche nach kreativen Fotoideen für den Herbst bist, solltest Du Dir diesen Artikel ansehen.
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